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Mit „Indigenous Australia: Masterworks from the National Gallery of Australia“ präsentieren die National Gallery of Australia (NGA) und der me Collectors Room Berlin ab dem 17. November einen umfangreichen Einblick in die Welten der traditionellen und modernen Kunst der indigenen Australier zwischen dem frühen 19. Jahrhundert und der Gegenwart.
































Indigenous Australia: Masterworks from the National Gallery of Australia

Me Collectors Room Berlin (Deutschland)

17.11.2017 - 02.04.2018


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Die National Gallery of Australia verfügt über die weltweit größte Sammlung von Kunstwerken der Völker der Aborigines und der Torres-Strait-Insulaner, eine der „ältesten, reichsten und komplexesten“ Kunsttraditionen der Menschheitsgeschichte. Aus diesem großen und bedeutsamen kulturellen Schatz hat Franchesca Cubillo, NGA Senior Curator of Aboriginal and Torres Strait Islander Art, rund 100 der bedeutendsten Werke ausgewählt, die mit „Indigenous Australia: Masterworks from the National Gallery of Australia“ präsentiert werden.


Gemälde, Videos und Skulpturen stehen für die große Vielfalt der Kunststile und ihre jüngere Entwicklung. Viele Werke sind inspiriert durch tiefe Spiritualität, die in den traditionellen Kulturen und ihrer Verbindung zur Natur zum Ausdruck kommt. Auch die Mythologie der “Traumzeit” nimmt häufig einen wichtigen Platz ein, was sich in komplexen Mustern und bewegten Formen spiegelt. Gleichzeitig erinnern Titel wie „Meeting the White Man“ (Tommy McRae) daran, dass es für diese Kulturen in der vergangenen Geschichte Zeiten großer Umbrüche und Veränderungen gab. KünstlerInnen bedienten sich verschiedener Medien, um die Lebensweisen ihrer Völker, ihre Mythologie und traditionellen Riten zu dokumentieren und damit für zukünftige Generationen zu bewahren. Viele der Arbeiten setzen sich unmittelbar mit Themen auseinander, die heute die Gesellschaften der Aborigines beschäftigen: Identität, Politik und die gemeinsame, komplexe Geschichte.


Dieser noch immer stattfindende Prozess des Wandels spiegelt sich auch in der chronologischen Anordnung der Werke in der Ausstellung wieder. Viele der frühen Stücke, die Naturphänomene und das Land zeigen, sind mit natürlichen Erdpigmenten auf Rindenstücke gemalt und damit ganz bewusst mit dem Land verbunden, auf dem sie entstanden. Später führte der zunehmende Austausch zwischen indigener und westlicher Kultur zur Einbeziehung neuer Stile. KünstlerInnen der Papunya-Gemeinschaft übernahmen beispielsweise seit den 1970er Jahren die Technik der Acrylmalerei auf Leinwand als neues Medium, andere machten sich bereits in den 1930er Jahren westliche Techniken zu eigen. Seit den 1980er Jahren kommt in den Werken ein immer breiteres Spektrum an Medien und Stilen zum Einsatz, ohne dabei im Kern die zentralen Themen Natur, Land und soziale wie politische Gemeinschaft aufzugeben, womit sie tief in den Stilen und Traditionen ihrer Kultur verwurzelt bleiben.


Artists: Vernon Ah Kee, Doreen Reid Nakamarra, Tony Albert, Mick Namarari Tjapaltjarri, Brook Andrew, Albert Namatjira, Declan Apuatimi, Wamud Namok, Jean Baptiste Apuatimi, Ankung Djang II, William Barak, Walangkura (Jackson) Napanangka, Richard Bell, Poly Ngal, Djan Nanundie (Jan Billycan), Trevor Nickolls, Robert Campbell Jnr, Lin Onus, Michael Cook, Christopher Pease, Brenda L. Croft, Shane Pickett, Nici Cumpston, Clifford Possum Tjapaltjarri, Destiny Deacon, rea, Jarinyanu David Downs, Michael Riley, Fiona Foley, Yhonnie Scarce, Julie Gough, Charlie Tarawa, Jonathan Jones (also known as Charlie Tjaruru Tjungurrayi), Paddy Jupurrurla Nelson, Rover Thomas [Joolama], Paddy Japaljarri Sims, Christian Thompson, Kwentwentjayn Jungurrayi Spencer, Alick Tipoti, Mirdidingkingathi Juwarnda (Mrs Gabori), Anatjari No. 1 Tjampitjinpa, Emily Kame Kngwarreye, Kaapa Mbitjana Tjampitjinpa, Tim Leura Tjapaltjarri, Ray James Tjangala, Mawalan 1 Marika, Timmy Payungka Tjapangarti, Peter Marralwanga, Old Tutuma Tjapangati, John Mawurndjul AM, Alice Wamba, Ricky Maynard, Judy Watson, Tommy McRae, Yirawala, Danie Mellor, Gulumbu Yunupingu, Mickey of Ulladulla, Munggurrawuy Yunupingu, Alec Mingelmanganu.

















 







Ausstellung 17 November 2017 - 2 April 2018. me Collectors Room Berlin, Auguststrasse 68  - 10117 Berlin (Deutschland). T +49 30 86008510. Öffnunzeiten: Mi – Mo 12-18 Uhr.




















 





 



























 





 











Indigenous Australia, Me Collectors Room Berlin

© ArtCatalyse International / Marika Prévosto 2017. Alle Rechte vorbehalten

Christian Thompson, Heat (still), 2010. Three-channel digital video, sound, 5:52 minutes. Collection of the National Gallery of Australia, Canberra. Courtesy of the artist and Sarah Scout Presents, Melbourne.


Christian Thompson, Heat (still), 2010. Three-channel digital video, sound, 5:52 minutes. Collection of the National Gallery of Australia, Canberra. Courtesy of the artist and Sarah Scout Presents, Melbourne.