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Ausstellungen ergänzt 2014


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Seit Jahren steht das ehemalige Museum am Ostwall leer. Seine Zukunft ist Gegenstand leidenschaftlicher Debatten, seine Vergangenheit aber nur wenigen bekannt: 1875 als Verwaltungsbau errichtet, wurde es 1911 zum Kunst- und Gewerbemuseum umgebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das schwer beschädigte Gebäude architektonisch neu interpretiert. Das machte dieses Haus so einzigartig: Es war eine der modernsten und zugleich eine der ältesten Architekturen der Dortmunder Innenstadt.



 












Reduce / Reuse / Recycle, Ostwall 7

Ehemaliges Museum am Ostwall, Dortmund (Deutschland)

06.12.2014 - 01.02.2015



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© ArtCatalyse International / Marika Prévosto 2014. Alle Rechte vorbehalten

Reduce / Reuse / Recycle, Ostwall 7, Ehemaliges Museum am Ostwall, Dortmund

Austellung 6 Dezember 2014 - 15 Februar 2015. Ehemaliges Museum am Ostwall, Ostwall 7 - 44135 Dortmund (Germany). Öffnungzeiten : Do 11–20 Uhr - Fr–So 11-18 Uhr.






 











Brandlhuber+ Emde, Schneider, Berlin, Antivilla, Krampnitz, 2014. © RRR, Erica Overmeer.



Brandlhuber+ Emde, Schneider, Berlin, Antivilla, Krampnitz, 2014. © RRR, Erica Overmeer.

In der Ausstellung Ostwall 7, Dortmund wird das ehemalige Museum selbst zum Exponat: Mit dem Blick auf bauliche Besonderheiten, Materialien und Details legt sie die bewegte und manchmal auch kuriose Vergangenheit des Gebäudes frei und regt zum Nachdenken über seine Zukunft an.


Seine Umbaugeschichte macht das ehemalige Museum am Ostwall zu einem Musterbeispiel für ressourcensparendes Bauen. Denn jedes Gebäude bindet wertvolle Baustoffe, Erinnerungen, Ideen und Entfaltungsmöglichkeiten – und manchmal auch unentdeckte Schönheit. Mit diesen Ressourcen sorgsam umzugehen, ist ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung unserer Städte. Einen neuen Blick auf den Umgang mit vorhandener Bausubstanz warf 2012 auch der von Muck Petzet kuratierte deutsche Beitrag zur Architekturbiennale in Venedig. Unter dem Titel Reduce / Reuse / Recycle wurde die „Abfallhierarchie“ von Vermeidung, Weiterverwendung und Verwertung auf den Umgang mit bestehender Architektur angewendet. Könnte es sein, dass der geringstmögliche Eingriff der beste ist? Die in Venedig gezeigten Projekte werden in Dortmund in einer neuen Rauminstallation ausgestellt – erweitert um das Museum am Ostwall.


Architekten : AFF Architekten / AMUNT Architekten Martenson und Nagel Theissen / Atelier Kempe Thill architects and planners / Brandlhuber + ERA, Emde, Schneider / Diener & Diener Architekten / Urs Füssler, Jörg Leeser / Heinle, Wischer und Partner / Hild und K Architekten / knerer und lang Architekten / LIN Finn Geipel + Guilia Andi Architects Urbanists / Meixner Schlüter Wendt Architekten / Robertneun TM / Schulz & Schulz Architekten and Staab Architekten.