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Mudam Luxembourg – Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean würdigt mit einer in Europa einzigartigen Ausstellung die Arbeit des international anerkannten japanischen Künstlers Susumu Shingu. Für die Ausstellung Spaceship werden der Eingangsbereich, die Grand Hall, eine Galerie des Museums sowie der Park Dräi Eechelen mit rund 15 Werken – darunter eine neue Produktion – bespielt.





 




































Susumu Shingu, Spaceship

Mudam Luxembourg

17.05.2018 - 06.01.2019




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Ausstellung 17 Mai 2018 - 06 Januar 2019 2018. Mudam Luxembourg – Musée d'Art Moderne Grand-Duc Jean, 3 Park Dräi Eechelen, L-1499 Luxembourg-Kirchberg. T +352 45 37 85 1. Öffnungszeiten  : Donnerstag-Montag und Feiertage 10-18 Uhr

Mittwoch 10-21 Uhr


























 





 



























 





 











Landschaft, die sich erinnert, Museum für Gegenwartskunst, Siegen

© ArtCatalyse International / Marika Prévosto 2018. Alle Rechte vorbehalten

Ein besonderes Interesse des Künstlers gilt dem Zusammenspiel seiner Werke mit ihrer Umgebung, sodass er im Mudam nach einer engen Verbindung zwischen den Außenbereichen des Museums und den klaren Linien der von Ieoh Ming Pei entworfenen Innenräume strebt. In der Grand Hall erwartet die Besucher den eigens für diese Ausstellung produzierten majestätischen Water Tree II mit einem Spiel zwischen Wasser und seinen Spiegelungen, während die aus 21 beweglichen Skulpturen bestehende Installation Wind Caravan ab dem 17. März im Park Dräi Eechelen zu sehen ist.


Ohne Wind wäre die Kunst von Susumu Shingu nicht denkbar. Seine eleganten Skulpturen erwachen beim kleinsten Windstoß zum Leben, um auf diesem Wege das unfassbare und dabei omnipräsente Element Luft spürbar zu machen. Die skulpturale Auseinandersetzung des Künstlers mit diesem „atmosphärischen“ Material ist Ausdruck seines Verhältnisses zur Welt, seines ökologischen Bewusstseins. Sein gesamtes Werk wird unterschwellig durch seine Suche nach Rhythmen und Schwingungen der Natur geprägt. So werden Wind, Wasser, Licht, Regen und Schnee zu den Hauptdarstellern seiner Arbeiten.


Nach seinem Abschluss an der Kunsthochschule in Tokio 1960, studierte Susumu Shingu Malerei an der Akademie der bildenden Künste in Rom. Seitdem widmet sich der japanische Künstler als Maler, Bildhauer, Zeichner sowie „Naturforscher und -philosoph“ der Bildhauerei und dem Phänomen der Bewegung. 2014 wurde das Susumu Shingu Wind Museum im Parc Arimafuji von Sanda, unweit vom japanischen Osaka, eingeweiht. Dieses Freilichtmuseum zeigt 12 kinetische Skulpturen, die sich durch den Einfluss von Wind und Wasser bewegen. Susumu Shingu arbeitet zudem regelmäßig mit weltbekannten Architekten wie Tadao Ando und Renzo Piano zusammen. 2016 gestaltete er zusammen mit letzterem die Skulpturen für die Lobby des Stavros Niarchos Foundation Cultural Center in Athen. Susumu Shingu wurde 1937 in Osaka geboren. Er lebt und arbeitet sowohl in Sanda und Hyogo in Japan, als auch in Paris.


Kuratoren: Marie-Noëlle Farcy, Clément Minighetti























 







Richard Mosse, If I Ran the Zoo, from the series "Infra," 2012. © Richard Mosse.