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Unsere grosse Herbstausstellung lädt dieses Jahr zum Eintauchen in die wundersame und schalkhafte Welt des japanischen Künstlers Taro Izumi (*1976, Nara) ein. Izumi hat ein einzigartiges kreatives Universum geschaffen, ein organisches Ökosystem, das sich keiner etablierten Kunstgattung zuordnen lässt. Seine Ausstellungen lassen Skulptur, Installation, Performance und Videokunst miteinander verschmelzen: Eine Skulptur wird zu einer Installation, die ihrerseits als Kulisse für eine Performance dient, die wiederum auf zahlreichen Bildschirmen zu sehen ist. Die von Izumi verwendeten Materialien – wie Holz, Textilien, Pflanzen, Pelz oder auch Möbel und allerlei rezyklierte Elemente – verbinden sich zu «auf den ersten Blick zusammengeschusterten», tatsächlich aber präzise arrangierten Konstruktionen, die gleichermassen Ergebnis modernster Technologie und ausgiebiger Reflexion als auch spontaner Energie und einer gewissen Unmittelbarkeit sind.













 




































Taro Izumi, ex

Museum Tinguely, Basel (Schweiz)

02.09 - 15.11.2020




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Ausstellung 02.September -  15. November 2020. Museum Tinguely, Paul Sacher-Anlage 1 - CH-4002 Basel (Schweiz). Öffnungszeiten :  Dienstag bis Sonntag 11-18 Uhr | Montag geschlossen.


































 





 



























 





 











Taro Izumi ist ein Meister der Gegensätze, der Absurdes und Zufälliges auf spielerische und humorvolle Weise in seine Arbeit integriert. Im Museum Tinguely präsentiert er einen Parcours voller Trugbilder und optischer Illusionen: Ein Theater ohne Publikum, Zoom-Meetings zwischen reellen und digitalen Museumsbesuchern und -besucherinnen, unsichtbare Werke oder in der Luft schwebende Staubsaugerroboter. Izumi kreiert, oftmals surrealistische, Paarungen antagonistischer Objekte, deren Sinn zuweilen geheimnisvoll bleibt. Im Zusammenspiel spiegeln diese Objekte die Absurditäten unseres Alltags wider und erzählen uns vom sanften Chaos der Welt von heute.

Taro Izumi ist ein Meister der Gegensätze, der Absurdes und Zufälliges auf spielerische und humorvolle Weise in seine Arbeit integriert. Die Ausstellung im Museum Tinguely entwarf Taro Izumi als Parcours. Jede einzelne Etappe funktioniert wie ein lebendiger Organismus innerhalb des und in Symbiose mit dem belebten Korpus der Ausstellung, die atmet, vibriert, sich bewegt, spricht, singt und leuchtet.

Kuratorin : Séverine Fromaigeat

Julius von Bismarck, Feuer mit Feuer, Bundeskunsthalle, Bonn

© ArtCatalyse International / Marika Prévosto 2020. Alle Rechte vorbehalten

Taro Izumi: (1) Chatouillédans un rêe… peut-êre?, 2017. Avec l'aimable autorisation de Take Ninagawa, Tokyo; Galerie GP & N Vallois, Paris. Photo: AndréMorin. (2) Candidate Sans titre (Impossible de voir l'ombre de l'arc-en-ciel), 2015. Avec l'aimable autorisation de Take Ninagawa, Tokyo. Photo: Keizo Kioku. (3) Porte / planche àdessin penché d'occasion, 2019. Avec l'aimable autorisation de Take Ninagawa, Tokyo. Photo: Tetsuo Ito. (4) Ancien nom, ou: Déolé c'est déàpris, 2018. Avec l'aimable autorisation de Take Ninagawa, Tokyo. Photo: Nobutada Omote. (5) Plage, 2018. © ︎ Taro Izumi.