ArtCatalyse International Ausstellungen

Ausstellungen ergänzt 2014


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Mit der ersten Einzelausstellung von Tomás Saraceno in Österreich präsentiert das 21er Haus vom 24. Juni bis 30. August 2015 eine bedeutende Position an der Schnittstelle zwischen Kunst und Wissenschaft.
























Tomàs Saraceno, Becoming Aerosolar

21ter Haus, Vienna (Ôsterreich)

24.06 - 30.08.2015



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Ernesto Neto und die Huni Kuin - Aru Kuxipa | Sacred Secret, TBA21-Augarten, Wien

Austellung 24. Juni–30. August 2015. 21er Haus, Schweizergarten, Arsenalstrasse 1 – 1030 Wien (Austria). Mittwoch und Donnerstag 11 bis 21 Uhr (auch an Feiertagen)
Freitag bis Sonntag 11 bis 18 Uhr (auch an Feiertagen)
An Feiertagen auch Montag und Dienstag von 11 bis 18 Uhr geöffnet.










 





 











© ArtCatalyse International / Marika Prévosto 2015. Alle Rechte vorbehalten

Im Zentrum von Saracenos künstlerischer Praxis stehen Überlegungen zu alternativen Lebensmodellen, die einen nachhaltigeren Umgang mit der Umwelt vorschlagen. Dabei kreisen viele seiner Projekte und Entwürfe letztlich um den hochaktuellen Begriff des Anthropozäns, der vor einigen Jahren als Bezeichnung für unser jetziges Erdzeitalter eingeführt wurde und davon ausgeht, dass der Mensch zum wichtigsten Einflussfaktor der biologischen, geologischen und atmosphärischen Prozesse auf der Erde geworden ist. Saraceno versucht u. a., diese Einflüsse sichtbar zu machen, und wendet dafür unorthodoxe Methoden an. Von seiner Auseinandersetzung mit dieser planetaren Herausforderung erzählt Becoming Aerosolar. Anhand einer Reihe von Skulpturen, Objekten und Exponaten präsentiert die Ausstellung die Ergebnisse eines langjährigen Forschungsprojekts, das in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit Institutionen und Menschen weltweit entstanden ist. Weiterhin ist die Öffentlichkeit dazu eingeladen, sich im Zuge der Ausstellung am Bau von Leichter-als-Luft-Skulpturen zu beteiligen.


Tomás Saraceno wurde 1973 in Tucumán, Argentinien, geboren und lebt und arbeitet in Berlin. Seine Werke wurden weltweit schon in über fünfzig Einzel- und mehr als hundert Gruppenausstellungen gezeigt, u. a. im Metropolitan Museum in New York, im Museum Hamburger Bahnhof in Berlin und im K21 in Düsseldorf sowie auf den Biennalen von Venedig, São Paulo, Lyon und Moskau.